GEOKEY Personal & Projektmanagement
Navigator
> Partner KONZEPT

Netzwerkmodell

Jeder, der einen Teil zum Gelingen beiträgt, zählt zu unseren Partnern. Eine hirarchische Ordnung zwischen Partnergruppen lässt sich nicht aufstellen, da niemand allein, sondern nur alle im Verbund erfolgreich sind.

Organigramme haben in der alten Ökonomie funktioniert, als Planungen und Direktiven von der Spitze der Pyramide zur Basis durchgereicht wurden. Das zeitgemäße Organigramm bildet keine Hierarchie ab, sondern es ortet wo das Unternehmen mit Hyperlinks durchsetzt ist. Die Autorität des praktischen Wissens erübrigt nicht nur Titel, oft auch Positionen.

Anforderungen an das Management in virtuellen Strukturen

> Einsteuerung von Sinnangebot / Vision / Schlüsselbegriffen
    Orientierungskompetenz

> Steuerung des Portofolios der Wertschöpfungsprozesse
    Strategiekompetenz

> Optimierung und Flexibilisierung der Wertschöpfungsprozesse
    Prozesskompetenz

> Management eines Netzwerkes externer Partnerschaften
    Kooperationskompetenz

> Vorleben gemeinsamer Werte
    Identitäts-stiftende Kompetenz

> Beobachtung von und Feedback zu Veränderungsprozessen
    Steuerungskompetenz

> Stakeholder-Management
    Verhandlungskompetenz

Die effizienteste Organisationsforrn für hochkomplexe Systeme ist ein sich selbstorganisierendes Netzwerk: Eine Gemeinschaft von überschaubaren Einheiten mit hoher Autonomie, die sich dynamisch mit anderen Einheiten zur Abwicklung der Geschäftsprozesse koppeln und die ihre Zusammenarbeit aufrecht erhalten durch ständigen Austausch. Die zentrale Stärke selbstorganisierender Netzwerke ist ihre Flexibilität und Dynamik. Da sie ständig im Fluß sind, sich ständig selbst aktualisieren, sind sie optimal in der Lage, sich wechselnden Umweltbedingungen zeitgerecht anzupassen.

Ein hervorragendes Mittel, um Komplexität zu erhöhen und zu nutzen, ist das Zusammenführen von vielen Menschen mit unterschiedlicher Herkunft, unterschiedlichen Meinungen, unterschiedlichen Interessen und bei gleichzeitiger Reduktion von behindernden Grenzen und Regeln. In derart gestalteten offenen Räumen treten sehr schnell aus der Natur bekannte Phänomene der spontanen Ordnungsbildung auf: Die Menschen vernetzen sich, tauschen ihre Vorstellungen über die gemeinsame Wirklichkeit aus, schaffen tragfähige Beziehungen, und plötzlich entstehen aus diesem "unstrukturierten Chaos" Lösungen für Probleme, an denen seit Jahren erfolglos gearbeitet wurde.

> Interventionen in selbstorganisierenden Systemen (pdf)

 

 
  11.03.2008