- die sich schnell verändernden
Rahmenbedingungen des Unternehmens zeitnah zu erkennen und geeignete
Problemlösungen umzusetzen,
- Optimierungen und Innovationen durch
eine schnelle und hochentwickelte Informationsverarbeitung zu erzeugen,
- neues Know-how zu generieren und in
der Organisation zu etablieren,
und damit über die Fähigkeit verfügen, sich auf Unbekanntes,
nie Dagewesenes einstellen zu können.
Herausforderung für die Personalentwicklung
Geistige Öffnung und Befähigung des gesamten Unternehmens
zur Weiterentwicklung, Motivation und Qualifizierung der Mitarbeiter
Anforderungsgerechte Personalentwicklung
Sie muß das Ziel verfolgen, die Veränderungsfähigkeit
der Organisation durch die Veränderungsfähigkeit der Menschen
zu unterstützen.
Dies erfordert die Erweiterung des bisher funktionalen Selbstverständnisses
hin zu einem ganzheitlichen, systemischen Ansatz, der neben den Menschen
die arbeitsorganisatorischen Bedingungen und deren gemeinsame Wechselwirkungen
mitberücksichtigt.
Die Grenzen zwischen Personalentwicklung und Organisationsentwicklung
werden fließend, die - immer existente, meist ausgeblendete -
Verzahnung beider Handlungsfelder wird erkennbar und die fruchtbare
Wechselwirkung zwischen Kompetenzaufbau, Persönlichkeitsentwicklung
und der Einbringung neuer Erkenntnisse und erweiterter Einstellungen
und Sichtweisen zu allen zentralen betrieblichen Fragen kann damit Realität
werden.
Dieses Verständnis von Personalentwicklung erfordert andere Strategien,
Methoden, Lernformen und -medien.
Ziele einer bedarfsorientierten Personalentwicklung
Stärkung
der Veränderungsfähigkeit der Menschen
Sensibilisierung aller Organisationsmitglieder für die Notwendigkeit,
sich neuen Anforderungen gegenüber zu öffnen, gewohnte Einstellungen
und Verhaltensmuster aufzugeben um die eigene Persönlichkeit weiter
zu entwickeln
Integration
der Personalentwicklung in den Organisationsentwicklungsprozeß
Verknüpfung der individuellen Weiterentwicklung mit der organisatorischen
Entwicklung - aktive Mitwirkung der Betroffenen bei der Neugestaltung
von Prozessen, Aufgaben und Abläufen -Aufbau persönlicher
Kompetenzen durch gesteuertes Lernen am Arbeitsplatz - Nutzbarmachung
der gewonnenen Erkenntnisse in weiterführenden Aufgabenstellungen
= Spirale der Lernenden Organisation institutionalisieren
Aufbau eines
Fundamentes an Zukunfts-Qualifikationen
Identifikation und Vermittlung grundlegender Schlüsselqualifikationen
für alle Beschäftigten als individuelle und unternehmerische
Basiskompetenz, auf der bedarfsweise spezifisches Know-how aufgebaut
wird
Rückdelegation
der Verantwortlichkeit für Personalentwicklung
Bewußtmachung der Eigenverantwortung für die persönliche
Entwicklung bei allen Mitarbeitern - Herausbildung eines veränderten
Führungsverständnisses mit der Zuständigkeit für
die Weiterbildung und Förderung der Mitarbeiter - Etablierung von
Personalentwicklungskompetenzen als einflußnehmende, prozeßbegleitende,
unterstützende Funktion.
Ganzheitlicher Ansatz einer Personalentwicklungs-Beratung
Der hier vertretene Ansatz definiert Personalentwicklung als Gestaltungsfaktor
innerhalb von Organisationsentwicklungsprozessen und zeichnet sich durch
die ganzheitliche, systemische Betrachtung
eines Unternehmens aus.
Kennzeichnend für diesen Ansatz ist es, bereits bei der Bedarfsanalyse
alle für die Veränderungs- und damit Leistungsfähigkeit
des Unternehmens relevanten Einflußgrößen zu betrachten.
Dies bedeutet, daß - ausgehend von der Unternehmensstrategie und
den mittel- und langfristigen Unternehmenszielen - die derzeitig vorhandenen
und zukünftig geforderten Einstellungen, Verhaltensmuster und Qualifikationen
der Organisationsmitglieder analysiert und ebenso die Bedingungsfaktoren
für deren erfolgreiche Realisierung ermittelt werden.
Hierbei werden sowohl arbeitsorganisatorische Faktoren analysiert wie
bspw. die Aufgaben, Verantwortlichkeiten und Kompetenzen als auch die
Unternehmenskultur mit ihren Ausprägungen der Führung, Zusammenarbeit,
Kommunikation sowie die Qualifikationsstrukturen und -potentiale.
Dieses ganzheitliche Vorgehen hat zur Konsequenz, daß geeignete
Handlungsstrategien und Maßnahmen nicht nur aus dem engeren Fachgebiet
der Personalentwicklung, sondern ebenso aus den angrenzenden Gebieten
der Organisationsentwicklung, Arbeitspsychologie, Betriebswirtschaft
etc. entstammen.
Multiples Veränderungsmanagement
Fundamentaler Wandel in der Organisationsphilosophie
- Infragestellung bisheriger Strukturen
und Organisationsabläufe
- bestehende Werte, Einstellungen und
Verhaltensmuster aufbrechen
- behutsame Offenlegung von Widersprüchen
- Sicherstellung
einer konstruktiven Weiterentwicklung
Wissen und Erfahrung verbreiten. Etwas Neues anzetteln.
Die neuen Rollen im "Management" zielen darauf ab:
- überkommene
auf Autorität
gegründete Hierarchie zu verändern; eine Abkehr von tradierten
Führungsmodellen.
- Den Mitwirkenden echten Respekt entgegenzubringen
und den einzelnen Einheiten so viel wie möglich Verantwortung zu
übertragen.
- Das die Beteiligten sich von Befehlsempfängern
zu innovativen Entrepreneuren entwickeln, und damit die Rolle eines
reinen Erfüllungsgehilfen überwinden.
Denn, die Menschen entscheiden und nicht die Systeme.
Viele Leute fürchten neue Techniken und fragen sich besorgt, wie
sie die Beherrschen sollen. Ganz abgesehen davon, dass viele neue Techniken
die betriebliche Machtbasis von Leuten und deren Kontrollmöglichkeiten
gefährden.
Das Personalwesen muß Widerständen mit Lösungen -
und Planungen mit Ergebnissen begegnen. So lassen sich Ängste
durch Be-GEIST-erung ablösen.
Viele Abläufe lassen sich besser schneller
und effizienter erledigen. Das zu erreichen gehört zu den neuen
Aufgaben des Personalwesens.
Veränderung ist Aufgabe aller.
Bereiten
Sie der Kreativität den Boden